Die Echse mit dem Silberstaub

Die Echse mit dem Silberstaub

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In der Zooabteilung eines grünen Möbelhauses staunte ich nicht schlecht, als die frei lebenden Echsen auf dem Regal um uns herum kletterten. Ein kurzer Test, ob die denn wohl Streicheleinheiten mögen, war positiv.  Denn, die Augen blieben offen. Oft höre ich vom Irrglauben, dass zum Beispiel Bartagamen gerne schmusen würden. Sie genießen es ja förmlich und schließen dabei die Augen, heben das Köpfchen, wie so manch Kätzchen. Oft bestätigt wurde mir, dass dies ein instinktiver Prozess der Anspannung und Todstellung sei, auch wenn dieser durch die Gewöhnung an Menschenhand, dann entspannter wirkt.

Dieses Exemplar jedenfalls mag es, betätschelt zu werden! Es dankt einem sogar mit Silberstaub an den Händen, ganz was magisches! Glitzer-glitzer und blinge-bling. Sieht gut aus zwischen Kaktus und anderem Gegrün.

Noch etwas mythisches zu Eidechsen: in den indianischen Kulturen gelten sie als Lichtbringer und Bote von Vater Sonne. Sie wachen außerdem über die Kraft der Träume, verheißen Segen und Glück. Vater Sonne ist im weiteren Sinne als Lebenslicht zu betrachten.

Wie man es wendet und dreht, die kleinen Drachen sind einfach faszinierende Geschöpfe in Art, Erscheinung und Wesen.

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